Fix-IT. Fixing IT for Women

Das BMBF geförderte Projekt »Fix-IT« versteht sich als eine Initiative zur Vermittlung von fundierten forschungsbasierten Genderkompetenzen und deren Anwendung in der Schüler*innenarbeit informatischer Fachgebiete an deutschen Hochschulen.

Die Erkenntnisse werden über die Kooperationspartner_innen eine bundesweite Strahlkraft erreichen. Im Projekt »Fix-IT« werden über die Vermittlung einer fachbezogenen Genderkompetenz neue Impulse für Schüler*innenangebote entwickelt und ein geschlechtergerechter Kulturwandel in der Informatik angestoßen.

Dabei soll eine neue Vision von Digitalisierung erarbeitet werden, mit dem Ziel, bestehende Stereotype und Rollenvorstellungen von Frauen in der Informatik aufzubrechen, um dazu beizutragen, mehr Studentinnen für MINT-Studiengänge zu gewinnen.

In einem interdisziplinären Team werden Geschlechterforscher_innen, Informatiker_innen sowie Bildungsforscher*innen gemeinsam mit Praktiker*innen aus Schülerlaboren den aktuellen Forschungsstand zu »Gender und Digitalisierung« aufarbeiten. Hierbei werden die Erkenntnisse aus bereits durchgeführten Projekten zur Gewinnung von Mädchen bzw. Frauen für Informatik einbezogen. Durch die gezielte Vermittlung von Genderkompetenz an Informatiker*innen, Bildungsforscher*innen und Praktiker*innen wird eine Reflexion der Fachinhalte und Methoden hinsichtlich ihrer Verkoppelung mit Gender- und Diversity-Fragen angeregt und Fragen zur Co- Konstituierung von Geschlecht und Wissenschaft/ Technologie aufgeworfen.

Daran anschließend werden die Projektbeteiligten, ausgehend von ihrer (neu gewonnen) gendersensiblen Fachexpertise, neue Methoden zur gendergerechten Studien- und Berufsorientierung erarbeiten bzw. bestehende Angebote verändern.

Maßgeblich ist hier der Ansatz im interdisziplinären Austausch die Expertise der einzelnen Expert*innen zu nutzen. Auf dieser Grundlage werden im Projekt »Fix-IT« Weiterbildungen für Schülerlaboranbieter*innen und für Mitarbeiter*innen der Informatik entwickelt, die die Desiderate bisheriger Angebote schließen.

Projektleitung:

Prof. Sabine Hark, TU Berlin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG)
Bettina Liedtke, TU Berlin, Präsidialamt