Evaluation

 

Die Unterrepräsentation von Mädchen und Frauen im MINT-Bereich (MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ist in der Informatik besonders ausgeprägt und trägt zur Aufrechterhaltung von Geschlechtsstereotypen bei. Universitäten versuchen, mit Schülerlaboren, in denen Schüler*innen Erfahrungen mit MINT-Themen und Experimenten machen, mehr zukünftige Studierende zu gewinnen. Jedoch ist nicht vollständig geklärt, ob und wie diese Labore berufliche Interessen und die Berufswahl beeinflussen. Die Projektziele sind daher die folgenden: (1) Eine längsschnittliche Studie analysiert, ob Schülerlabore mit Digitalisierungsbezug die Berufsinteressen erweitern und deren Geschlechtstypizität vermindern. (2) Eine experimentelle Studie erforscht, wie Berufsfelder mit Digitalisierungsbezug präsentiert werden können, um deren Attraktivität für Mädchen und Frauen zu erhöhen und somit das Feld der Informationstechnologie mit größerer Diversität zu bereichern.

Bei Nachfragen:

PD Dr. Jan Pfetsch

Leitung des Teilprojekts Evaluation
Fachgebiet Pädagogische Psychologie
Institut für Erziehungswissenschaften
Technische Universität Berlin

Raum: FH 408
Fraunhoferstraße 33-36
10587 Berlin

E-Mail: jan.pfetsch [at] tu-berlin.de